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Zurzeit wird in den Medien darüber berichtet, dass auch in einigen zertifizierten Brustzentren moderne diagnostische Verfahren aufgrund der entstehenden Kosten keine Anwendung finden würden.
In unserem kooperativen BrustCentrum Aachen - Kreis Heinsberg am Marienhospital in Aachen und dem Hermann-Josef Krankenhaus in Erkelenz werden unseren Patientinnen alle modernen und anerkannten Methoden zur Verfügung gestellt. So orientieren wir uns bei der Empfehlung zur Primärtherapie und der Nachbehandlung in der wöchentlichen Tumorkonferenz an internationalen Leitlinien und unseren eigenen, hohen Qualitätsansprüchen und bieten deshalb modernste diagnostische und therapeutische Verfahren an.
In unserem kooperativen BrustCentrum Aachen - Kreis Heinsberg am Marienhospital in Aachen und dem Hermann-Josef Krankenhaus in Erkelenz gehört es z.B. zum Standard, schockgefrorene Gewebeproben des entfernten Tumors in einer Tumorbank aufzubewahren und so für spätere Untersuchungen auf Grundlage zukünftiger wissenschaftlicher Erkenntnisse zugänglich zu machen. Die Kosten für diese Kryokonservierung und die Lagerung des Gewebes für ein Jahr übernimmt das BrustCentrum.
Auch für die Bestimmung der Proteasen, dem so genannten u-PA/PAI-1 Test, werden von dem entfernten Tumor Gewebeproben entnommen und in einem Speziallabor untersucht. Innerhalb weniger Tage können zwei spezielle Eiweiße untersucht werden, deren Werte Hinweise darauf geben, wie gefährlich der Krebs ist und ob er die Tendenz zur Metastasenbildung aufweist. Erhöhte Werte der Eiweiße u-PA und PAI-1 bedeuten trotz freier Lymphknoten und bei einem kleinen Tumor ein erhöhtes Rückfallrisiko und in diesem Fall wird nach der Operation eine Chemotherapie empfohlen. Bei niedrigen Werten und einem damit einhergehenden niedrigen Rückfallrisiko kann in vielen Fällen auf eine Chemotherapie verzichtet werden. Die Kosten für diese Spezialuntersuchung trägt auch in diesem Fall das BrustCentrum.
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